Dom, Fürstengruft

domplatzdomplatz

Der Dom zu Merseburg zählt zu den beeindruckendsten Baudenkmalen an der "Straße der Romanik".
Im Jahr 1015 legte Bischof Thietmar den Grundstein für einen Neubau des Merseburger Domes, an dessen Weihe Kaiser Heinrich II. 1021 selbst teilnahm. Erhalten aus dieser Zeit ist die dreischiffige romanische Hallenkrypta.

Der Dom zu Merseburg, ursprünglich ottonisch-frühromanisch, ist ein in Jahrhunderten gewachsenes, mehrfach tiefgreifend verändertes Bauwerk.

Künstlerisch außerordentlich wertvoll ist seine Ausstattung, u. a.: Bronzegrabplatte Rudolfs von Schwaben (1080), ältestes mittelalterliches Grabdenkmal mit figürlicher Darstellung, Grabdenkmale vom 11.-19. Jahrhundert, spätgotisches geschnitztes Gestühl, Altäre, Stifterfiguren, gotische Bischofsgräber und -epitaphe. In der Südklausur des Doms sind weitere erlesene Domschätze zu sehen, u. a. eine Präsentation zu den berühmten Merseburger Zaubersprüchen aus dem 10. Jahrhundert.
Ein monumentales Zeugnis barocker Bestattungskultur ist die Fürstengruft im Dom. Die restaurierten Schmucksärge gelten als herausragende Grabmäler des ausgehenden 17. Jahrhunderts und des beginnenden 18. Jahrhunderts.

Dom zu Merseburg
Domplatz 7
Telefon: 03461 / 21 00 45

Öffnungszeiten:
Mo - Sa 09.00 - 18.00 Uhr (März - Oktober)
10.00 - 16.00 Uhr (November - Februar)
Sonntag u. kirchlicher Feiertag 12.00 - 16.00 Uhr/12.00 - 18.00 Uhr

Weitere Informationen: www.merseburger-dom.de