Visionäre Blicke in Bottrop

Oberbürgermeister besucht Partnerstadt Bottrop

2022 09 bottrop partnerschaftsbesuch tafel ©Stadt Merseburg

Ein kräftiges Glück auf!aus dem Herzen des Ruhrgebiets, wo Oberbürgermeister Sebastian Müller-Bahr im September in Merseburgs Partnerstadt Bottrop zu Besuch war. Der Blick über die Stadt- und Landgrenzen hinweg lohnte sich, denn dadurch war ein interkommunaler Austausch zu zahlreiche Themengebieten möglich. Aus diesem Topf voller innovativer Ideen wird Merseburg künftig schöpfen.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand der Circular Economy Hotspot, eine internationale Konferenz, die sich mit urbanen Entwicklungsmöglichkeiten der Zukunft beschäftigt. Und dass der erste Circular Economy Hotspot, der überhaupt in Deutschland stattfand, seinen Standort in Bottrop hatte, ist kein Wunder. Denn unsere Partnerstadt ist eine Stadt des Wandels: einstiges Symbol für die industrielle Revolution des vorigen Jahrhunderts und gegenwärtig Vordenker für den erfolgreichen wirtschaftlichen Wandel und die visionäre grüne Transformation der Stadt. Der Bergbau und der Abbau von Kohle und anderen fossilen Energieträgern waren über Jahrhunderte hinweg die treibende Kraft der regionalen Wirtschaft Bottrops. Das Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop war der letzte aktive Steinkohlenbergbau Deutschlands und ist noch heute Zeitzeuge der Geschichte der Region. Auch Sebastian Müller-Bahr ging auf Streifzug und besuchte diesen geschichtsträchtigen Ort. Heute richtet sich Bottrop neu aus und strebt danach, eine der grünsten Industrieregionen der Welt zu werden.

Doch wo spielt an der Stelle Merseburg eine Rolle? Der städtepartnerschaftliche Austausch, der zu Bottrop seit dem Jahr 1989 besteht, bietet viele Chancen für die eigene Entwicklung der Stadt. Ideen, die positive Auswirkungen in Bottrop hatten, kann die Stadtverwaltung Merseburg mitnehmen und möglicherweise selbst umsetzen. So rückten zum Städterpartnerschaftsbesuch konkret neue Radwegkonzepte, die Sicherheit vor Schulen, Wirtschaftsförderung oder der Neubau einer Schwimmhalle in den Blickwinkel. Neue Kontakte wurden auch geknüpft, zum Beispiel zur Vernetzung der beiden Hochschulen. Sie können sich sicher sein: einige Ideen für Merseburg haben sich durch den Austausch entwickelt und werden in Kürze folgen. Seien Sie darauf gespannt!

Die Stadt Merseburg dankt der Stadt Bottrop für den zukunftsweisenden Austausch und die gelungene Reisebetreuung und freut sich auf weitere Begegnungen. Als Zeichen des Danks und der gegenseitigen Unterstützung übergab Sebastian Müller-Bahr vor Ort einen Scheck für die Bottroper Tafel.