Stolpersteinrundgang in Merseburg

stolperstein

„Es gilt zu erinnern, wenn Menschen jegliche Menschlichkeit verlieren“. Mit diesen Worten bedankte sich das Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage bei den zahlreichen Teilnehmer:innen, die den eineinhalbstündigen Rundgang an fünf Merseburger Stolpersteine mit begleiteten, die Steine putzten und Blumen niederlegten. Elf Stolpersteine und eine Stolperschwelle erinnern in Merseburg an das Schicksal der Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Eine von ihnen war Henriette Pakulla, die am Neumarkt 72 wohnte. Hier begann der Stolpersteinrundgang. Er war einer von drei Veranstaltungen, die anlässlich des 85. Jahrestages der Novemberpogrome durch das Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage, das Evangelische Kirchspiel, die Katholische Kirchengemeinde, die Neuapostolische Kirche Merseburg, des Förderkreis Willi-Sitte-Galerie e.V. und der Stadt Merseburg gemeinsam organisiert wurden.