Film ab! Im Domstadtkino Merseburg

Domstadt Kino Mer aussen 01 ©W. KubakDomstadt Kino Mer aussen 01 ©W. Kubak

Der Förderverein Kino Völkerfreundschaft lädt Sie herzlichst im Rahmen der DEFA-Filmtage ein:

16. Oktober 2021, 18 Uhr im Domstadtkino Merseburg "Auf der Sonnenseite"
Filmgespräch und Buchlesung mit Gisela Steineckert, Moderation: Michael Finger.
Gisela Steineckert hat gemeinsam mit Heinz Kahlau und Ralf Kirsten das Drehbuch zum Film geschrieben. Bekannt ist der Film vor allem durch Manfred Krug, dessen Rolle als Martin Hoff angelehnt ist an seinen eigenen Weg zum Schauspieler und er zeigt sich als singender Schauspieler: „Oh, Ottilie, Du bist süß wie Petersilie ….“.

17. Oktober 2021, 15 Uhr im Domstadtkino Merseburg "Fräulein Schmetterling"
Filmgespräch mit Marion Voigt-Schöneck, Moderation: Knut Elstermann
Marion Voigt-Schöneck war für die Synchronisation des rekonstruierten Filmes verantwortlich, denn der Film wurde verboten und lag nur unvollständig vor. Die Drehbuchautoren sind Christa und Gerhard Wolf, die fantasievoll die Probleme beim Erwachsen werden eines verträumten jungen Mädchens erzählen wollten, war den Regierungsoberen nicht bodenständig genug, viel zu individuell. Zum 75. Geburtstag der DEFA wurde der Film erstmalig in der rekonstruierten Fassung zur Aufführung gebracht.

17. Oktober 2021, 19.30 Uhr im Domstadtkino Merseburg "Der Rat der Götter";
Filmgespräch mit Wolfgang Thiel, Moderation: Knut Elstermann
Wolfgang Thiel ist als Musikprofessor ein ausgewiesener Kenner der Musik von Paul Dessau, die diesem Film zu Grunde liegt. Der Film, der nach dem II. Weltkrieg zwar in einem westdeutschen Chemieunternehmen spielt, wurde in den Leuna-Werken gedreht. Der Regisseur Kurt Maetzig fügte Originalaufnahmen des Nürnberger Prozesses in seinen Spielfilm ein.

13. November 2021, 19.30 Uhr im Domstadtkino Merseburg „Im Spannungsfeld“
Filmgespräch mit Volkmar Kleinert, Moderation: Gerd Lampe
Der Film liegt derzeit nur in einer 35 mm-Fassung vor, was heißt, dass nur noch einige Kinos diesen Film zeigen können, Voraussetzung ist ein entsprechender Projektor. Über solch ein technisches Gerät verfügt das Domstadtkino. Da die Filmrollen bereits häufig abgespielt wurden, ist ein aneinander kleben der einzelnen Rollen nicht mehr gestattet, was wiederum bedeutet, dass nach jeder Filmrolle eine kleine Pause notwendig ist, die vom gelernten Filmvorführer für das Einspannen der nächsten Filmrolle genutzt wird.