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Renommierter Romanikforschungspreis 2016 verliehen

Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn (Direktor des An-Instituts ERZ), Stephanie Luther, Prof. Dr. Armin Willingmann (Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitalisierung des LSA) und Prof. Dr. Andreas Ranft (2. Vorstandsvors. ERZ) v.l.n.r. Foto: ERZ

Am 19. Januar 2017 wurde die Kunsthistorikerin und Germanistin Stephanie Luther bei einem feierlichen Festakt mit dem internationalen Nachwuchspreis des Europäischen Romanik Zentrums (ERZ) für herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Romanik geehrt. Ihre an der Yale University (Connecticut, USA) verteidigte Dissertation mit dem Titel „Gifts and Giving in Architectural Sculpture of the Holy Roman Empire, ca. 1150–1235" ("Schenken und Geschenke in der Bauplastik des Hl. Römischen Reichs, ca. 1150-1235") wurde aus einem internationalen Bewerberkreis ausgewählt. Zum zweiten Mal nach 2011 ging damit der renommierte Romanikforschungspreis des ERZ an eine US-Amerikanerin. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn, Direktor des ERZ, die Arbeit von Stephanie Luther, in der die Preisträgerin am Beispiel der deutschen Skulptur des 12. und 13. Jahrhunderts die Praxis der mittelalterlichen Schenkungen und deren bildliche Umsetzung veranschaulicht. Der Autorin sei es gelungen, mit originellen Fragestellungen und der intensiven Auseinandersetzung mit der Skulptur in Deutschland die große Bedeutung des Themas Schenken als Bildmotiv zu verdeutlichen. Dabei habe sie auch die entlegensten Beispiele selbst gesehen und fotografiert.

Die Grußworte sprachen Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, und Dr. Jürgen Fox, Vorstandsvorsitzender der Saalesparkasse. Zu Ehren der Preisträgerin hielt Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck (Bonn) einen Festvortrag zum Thema „Des Bischofs Gabe. Bernward von Hildesheim und sein Kostbares Evangeliar".

Der Romanikforschungspreis wird seit 2011 jährlich vergeben. Das Europäische Romanik Zentrum ist ein gemeinnütziger Verein und beschäftigt sich als An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit dem Erfassen, Erforschen und Vermitteln des Romanischen Kulturerbes. Es konzentriert sich dabei auf wissenschaftliche Fragestellungen von Architektur, Kunst, Archäologie, Theologie, Geschichte und Rechtsgeschichte des Mittelalters mit einem Fokus auf der breiten Denkmallage mittelalterlicher Bauwerke in Sachsen-Anhalt. Weiterführende Informationen finden Sie unter http://www.romanik-zentrum.eu/

Quelle: Birte Krüger, Europäisches Romanikzentrum

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