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Dom-Schloss-Bereich

Schloss



Zur Ausstellung der Bildersammlungen des "Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg" standen bisher keine Räume mit entsprechenden Licht- und Klimabedingungen zur Verfügung.

Es waren keine Besucher-WCs vorhanden.

Das 1. Obergeschoss konnte wegen des schlechten Bauzustands nur teilweise als Ausstellungsfläche genutzt werden.

 




Bis zur Ausstellungseröffnung im August 2004 wurden folgende Maßnahmen zum Abschluss gebracht:

-Erneuerung der Sanitäranlagen im Erdgeschoss
-Erneuerung der Elektroinstallation
-Erneuerung der Fußböden
-Umbau der Einfachfenster zu Kastenfenstern
-Absenken der Raumhöhen
-Bilden von Brandabschnitten




Bei Arbeiten am Dachstuhl wurden 2002 einmalige bemalte Decken aus dem 17. Jahrhundert gefunden.

 

-Die Räume in diesem Geschoss und Gebäudeflügel sollen für die Kreisverwaltung so ausgebaut werden, dass die restauratorisch überarbeiteten und gesicherten Deckenmalereien von Museumsbesuchern betrachtet werden können.
Die Dacheindeckung ist so desolat, dass herabfallende Ziegel eine ständige Gefährdung darstellen.

Im Dachboden befindet sich das Magazin des Museums. Der nach einem Bombentreffer als Stahlkonstruktion erneuerte Dachstuhl bietet keinerlei baulichen Brandschutz.

 

-Erneuerung der Dachdeckung in Biberschwanzdoppeldeckung.
-Erneuerung sämtlicher Fenster, Sandsteingewände und Volutengiebel.
-Brandschutz der Stahlkonstruktion.




Der Schlossinnenhof ist vollständig gepflastert, die Oberflächenentwässerung ist desolat.

Sanierung und Gestaltung des Innenhofes sollen es ermöglichen, ihn stärker als besondere Kulisse für kulturelle Veranstaltungen und touristische Events wie z. B. abendliche Klang-und-Licht-Shows ("son et lumière") zu nutzen.

 

-Das gesamte Pflaster wird aufgenommen und gesichert, das Grundleitungssystem erneuert und das Pflaster wieder verbaut.
-Bisher nicht vorgesehen, aber dem Tourismus dienlich, wäre die Installation einer "son et lumière"-Anlage.


Der im 17. Jahrhundert auf alten Befestigungswällen angelegte Schlossgarten wurde 2001 in das Landesprojekt "Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt" aufgenommen, das insbesondere der Förderung des Tourismus dienen soll.

 

-Sanierung entsprechend den Vorgaben der denkmalpflegerischen Rahmenkonzeption
-Einbeziehen des traditionell für kulturelle Veranstaltungen genutzten Burggrabens (z. B. Jazzfestival, Konzerte).

Der Schlossgartensalon soll instand gesetzt und die zerstörte Orangerie wiederaufgebaut werden, um die traditionelle gastronomische Nutzung an diesem Standort fortzuschreiben und die Attraktivität für den Tourismus zu steigern.

 






 
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